Thomas Beyer Meine beste IdeeViele weitere Karten mit Ideen sind eingegangen. Wenn diejenigen, die mir geschrieben haben, auch Ihre Adresse aufschreiben, bekommen Sie selbstverständlich eine Antwort. Einige Antwortbriefe habe ich schon versandt. Es ist schade, dass ich andere Karten nicht beantworten kann, da leider die Adresse fehlt.

Die Themen, die angesprochen wurden, sind wiederum vielfältig. Sehr oft ging es um den ÖPNV, dem öffentlichen Personennahverkehr, in unserer Stadt. Viele Bürgerinnen und Bürger sind unzufrieden mit der Organisation des Busverkehrs durch den Landkreis in Wismar. Ja, es ist schade, dass wir diese Aufgabe seit der Kreisgebietsreform nicht mehr selbst wahrnehmen dürfen, denn wir haben es besser gemacht. Um den Landkreis und das kreiseigene Unternehmen Nahbus davon zu überzeugen, dass die Streckenführung, Taktzeiten und Abendangebote besser werden müssen, finanzieren wir als Stadt ein Gutachten mit, mit dessen Hilfe spürbare Verbesserungen erreicht werden sollen. Darüber hinaus sollen die Umlandgemeinden besser angebunden werden und auch die Unternehmen in Wismar sollen besser durch Buslinien bedient werden.

Einige Bürgerinnen und Bürger wünschen sich mehr Bänke und mehr Grün, einige befassen sich mit dem Verkehr in der Stadt, zum Beispiel mit einzelnen Straßen usw. Interessant ist, dass gar nicht wenige Bürgerinnen und Bürger sich gern an einem Frühjahrsputz bzw. an Reinigungsaktionen in der Stadt beteiligen würden. Ich habe das aufgegriffen und den SPD-Ortsverein gebeten, vor Ostern eine solche Aktion in einem bestimmten Stadtgebiet aufzurufen. Das hat am 28. März stattgefunden. Einige Bürgerinnen und Bürger sind dem Aufruf gefolgt und so haben wir entlang der Schweriner Straße viele Säcke mit Abfall und einen Berg Sperrmüll gesammelt. Ich kann mir aber für die nächsten Jahre vorstellen, den EVB zu bitten, 4 Mal im Jahr in den 4 verschiedenen Wohngebieten zu solchen Aktionen aufzurufen und dafür Container und ähnliches zur Verfügung zu stellen. Vielleicht würden sich dann solche Initiativen wie die Strandbelebung Seebad Wendorf, die Bürgerinitiative Lindengarten genauso beteiligen wie die Arbeitskreise Friedenshof und Kagenmarkt.

Auch zur Vereinsförderung und zum Sport äußern sich Bürgerinnen und Bürger. Die Stadt fördert gerne viele Vereine und ich verspreche mir sehr viel von der Umsetzung der Sportentwicklungsplanung.

Eine sehr ausführliche Zuschrift erhielt ich dazu, dass Stadt und Hochschule eng kooperieren sollten. Da fühle ich mich in meinem Amt als Hochschulratsvorsitzender durchaus bestärkt, denn damit will ich gerade auch die Zusammenarbeit mit der Hochschule vertiefen.

Viele Menschen aus unserer Stadt haben mir geschrieben, dass sie möchten, dass ich Bürgermeister bleibe. Dafür bedanke ich mich. Überhaupt freue ich mich über die Resonanz auf meine Karte „Meine beste Idee“ und kann mir vorstellen, dies in regelmäßigen Abständen auch als Bürgermeister zu wiederholen.

Vielen Dank allen, die sich gemeldet haben.

Meine beste IdeeMeine beste Idee